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mit dem Ziel "Puna de Atacama" starten wir in Mendoza - Argentinien. Zuerst einmal ein paar interessante Informationen über die Anden.
 
Alpamayo:
Alpamayo

Alpamayo

Mit 5.947m ist der Alpamayo zwar kein 6000er, aber als „la montaña más bella del mundo“ gehörte dieser Berg auch zum Ziel von uns. Am 6.6.2009 durch die „French-Direct“ auf dem Alpamayo – Nicole, Claudia, Sylvia und Wilfried Studer.

Claudia und Nicole  
 
Inkas, die ersten Bergsteiger?
Der vielleicht faszinierendste Aspekt in der Geschichte des Andenismus ist die große Anzahl von Besteigungen, die um die Zeit des Inka-Reiches (ca. 1400-1530) gemacht wurden. Der höchste Berg, den sie sicher bestiegen haben, ist der Llullaillaco 6739m an der Grenze zwischen Chile und Argentinien.
 
Machu Pichu Machu Pichu
Machu Pichu Machu Pichu
   
Tiwanacu Feuerholt Incas
Tiwanaku Feuerholz der Incas am Copiapo
 

Ein paar Meter unter dem Gipfel befinden sich ein paar primitive Hütten, ein Anblick, der die Bergsteiger überrascht haben dürfte, die 1952 glaubten die Ersten zu sein. Archäologische Expeditionen haben Statuetten und Mumien von Geopferten mit Grabbeigaben entdeckt. Es sind ca. 170 Fundstellen in den Hochanden die registriert sind, wobei einige sehr simpel sind. Oft sind es nur Steine als Kreis oder Viereck angeordnet, oder ein Bündel von Feuerholz.

Manche Fundstellen sind ziemlich eindeutige Zeremonienplätze, und diese sind mit dem Wegenetz der Inka-Straßen Ost- und Westseitig der Anden auf Verbindungswegen plaziert und waren quasi Walfahrtsorte. Die Hinweise darauf, dass auf den Gipfeln in der Cordillera Occidental, Cordillera Lipez, Puna de Atacama und auch im Süden, in der Region Santiago die Incas waren gab es mit den ersten Entdeckungen bereits 1884 am Licancabur. Erst in den 1950er und 1960er Jahren, als die ersten mumifizierten Leichen entdeckt wurden (auf den Gipfeln del Plomo 5424m und El Toro 6168m), begann das Interesse an der Hochgebirgsarchäologie. Und dass eine Hochgebirgskultstätte als solche gewertet wird, muss sie sich auf einer Mindesthöhe von 5000 Meter befinden. Leider wurden viele Fundstätte durch Grabräuber zerstört.

Maßgeblich an den Ausgrabungen auf diesen hohen Bergen war der Tiroler Hias Rebitsch mit seinen vier Expeditionen in der Puna de Atacama beteiligt. Es scheint, dass die Aufstiege hauptsächlich für religiöse Zwecke gemacht wurden, obwohl es möglich ist, dass die Gipfel auch als Wachtürme oder Signalstationen benutzt wurden. In vielen Teilen der Anden werden immer noch Berge verehrt. Obwohl es viele Gründe gibt scheint der Hauptgrund Wasser und die Fruchtbarkeit zu sein. Man kann sagen, dass die Gräber nur mumifizierte Induividuen enthalten, deren Körper nur durch die in diesen Höhen herrschenden Trockenheit und Kälte gut erhalten blieben. Anlass der Errichtung von Gräber waren die rituellen Opferungen von Knaben unter 12 oder Mädchen unter 15 Jahren – diese mussten „schön, rein und makellos“ sein. Solche Opferungen waren ein Teil von Zeremonien, die zu speziellen Anlässen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche, Sonnenfinsternisse etc. gefeiert wurden.  Es gab auch jährliche Festlichkeiten der Inkas, im Juni wurde die Wintersonnwende (Inti-Raymi) und im Dezember die Sommersonnwende (Capac-Raymi) gefeiert.

Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Untersuchung und des Mangels an schriftlichen Aufzeichnungen aus der Zeit der Inkas (die keine geschriebene Sprache hatten) werden wir nie sicher wissen wie es wirklich war.  Obwohl es etliche ethnohistorische Hinweise gibt, und diese von verschiedenen Autoren analysiert wurden, sind diese ziemlich ungenau und auch widersprüchlich. Vom Hauptziel dieser Opferungen um die Ordnung des Universums und des Lebens aufrechtzuerhalten, die aus irgendeinem natürlichen oder moralischen Grund aus dem Gleichgewicht gebracht worden waren. Die Opfer waren „Auserwählte“ denen die Ehre zugeteilt wurde, als Opfer für die Götter oder als „Booten für das Jenseits“ zu fungieren.

Sogar gibt es auch eine bestimmte Anordnung der Gipfel wo Brennholz gefunden wurde, und diese sind dann immer wieder in Sichtverbindung auch zur Nachrichtenübermittlung verwendet worden.

Tatsache ist auf alle Fälle, dass vom Titikakasee bis südlich von Santiago viele dieser Gipfel von den Inkas, oder vielleicht schon früher bestiegen wurden. Ganz sicher zeigen die gefundenen Textilmaterialien, die teilweise noch unbeschädigt sind, zu den interessantesten archäologischen Forschungsergebnissen im Hochgebirge. Das Textilhandwerk zeigt die verborgene Tradition, Kunst und Technik, es wurde kein Stück Stoff willkürlich hergestellt. Die Auswahl des Tieres, der Wolle, des Fadens, die Gestaltung und die Auswahl der Farben sprechen für eine hohes Wissen. Somit wussten die Inkas sich auch vor den starken, kalten Pazifischen Stürmen mit entsprechender Kleidung zu schützen.

w.studer/1.11.18

 
Aconcagua Puenta del Inca
Aconcagua Puenta del Inca 1979
 

BESTEIGUNGSGESCHICHTE DER ANDEN

 
1400 – 1500: Besteigungen mehrerer Gipfel durch Indianer zur Zeit des Inkareiches. Die Bekanntesten sind Llullaillaco 6739m, Licancabur 5930m, El Toro 6168m, Queva 6140m und fast sicher auch der Aconcagua 6959m.
1736: Der Chimborazo wird vermessen und gilt als der höchste Berg der Welt für die nächsten 70 Jahre. Ein früher Versuch, den Gipfel zu besteigen, scheitert.
1802: Humboldt erreicht am Chimborazo 5600-5800m.
1872: Reiss und Escobar besteigen den Cotopaxi 5897m.
1880: Eduard Whymper und die Carrel Brüder besteigen den Chimborazo 6310m, den Antisana und Cayambe in Ecuador.
1897: Der Schweizer Bergführer Matthias Zurbriggen besteigt allein den Aconcagua 6959m. Zurbriggen und Stuart Vines machen auch die Erstbesteigung des Tupungato 6570m.
1898: Martin Conway besteigt mit seinen Bergführer Maquignaz und Pellissier den Illimani 6438m in Bolivien als Erster.
1908: Annie Peck besteigt mit den Bergführer Rudolf Taugwalder und Gabriel zum Taugwald den Nordgipfel des Huascaran 6.655m als Erste.
1930er Jahre: Deutsche und österreichische Expeditionen unter der Leitung von Schneider besteigen viele Gipfel in den peruanischen Cordillera Blanca und Cordillerea Huayhuash. Huascaran Sur 6746m, Huandoy und Chopicalqui im ??Jahr 1932 und Siula Grande im Jahr 1936.
1937: Eine Polnische Expedition macht mehrere Erstbesteigungen in der Puna de Atacama,  Ojos del Salado 6893m, Pissis 6793m und viele weitere 6000m Gipfel.
1939: Erstbesteigung der beiden höchsten Gipfel Kolumbiens, Pico Colon und Bolivar, durch amerikanische und deutsche Expeditionen.
1950er Jahre: Umfangreiche Erkundungen und viele Erstbesteigungen in den peruanischen Anden einschließlich Yerupaja 1950 (amerikanisch), Salcantay 1952 (anglo-französisch). Ausangate 1953 (deutsch) und Pumasillo 1957 (britisch).
1952: Nachweis eines früheren Aufstiegs von Llullaillaco durch die ersten Bergsteiger der Neuzeit. Es wurden Ruinen, Figuren und Feuerholz in Gipfelnähe gefunden.
1954: Die Südwand von Aconcagua wird von Franzosen durchstiegen. Eine Mumie wird auf dem "Compañía del Plomo" in der Nähe von Santiago entdeckt, die erste vollständige Mumie, die gefunden wurde, und die erste Entdeckung, die ausführlich dokumentiert wurde.
1956: Eine französische Expedition macht die Erstbesteigung von Chacraraju 6108m, dem letzten und schwierigsten der 6000er in der Cordillera Blanca.
1957: Erstbesteigung des Alpamayo 5947m durch eine deutsche Expedition.
1959: Maestri und Egger machen eine unbewiesene Erstbesteigung des Cerro Torre in Patagonien
1963: Erste Besteigung des  El Altar 5319m, Ecuadors schwierigster Gipfel. Eine britische Expedition macht die Erstbesteigung vom Torre Central del Paine in Patagonien.
1974: Italiener machen die Erste bestätigte Besteigung des Cerro Torre. Erst zur Jahrtausendwende werden die letzten noch unbestiegenen 6000er in den Anden, die meisten davon in der Puna de Atacama auf argentinischer Seite bestiegen.
w.studer/1.11.18
 
Die 6000er der Anden
Das topographische Kriterium ist sehr leicht zu verstehen, der Höhenunterschied zwischen dem Gipfel und dem höchst angrenzenden Sattel sollte mindestens 400 Meter (Schulterhöhe) betragen. In den Alpen sind es 30 Meter, also dort geht man von einer Seillänge aus. Diese Zahl wurde ohne größere Auswirkungen auf die Gesamtzahl der Gipfel aus mehreren Gründen gewählt.  Die Gipfel wie Jirishanca und Illampu sind aufgrund der Höhe eliminiert, während kleinere Gipfel wie die N-und O-Gipfel von Coropuna, wo bis zu fünf Sechstausender stehen nicht anerkannt werden. Genauso wie die mehreren Pissis-Gipfel, hohe Sechstausender, hier durchfallen. Dieses Kriterium liegt auch sehr nahe an der 7% -Regel, wie sie in anderen Studien zur Gebirgstopographie verwendet wurde. Nach diesem Kriterium gibt es jetzt genau hundert Sechstausender Gipfel in den Anden.
Salcantay Tres Cruces Nord
Salcantay Tres Cruces Central - hinten
 

Tres Cruces Nord

 
Pissis
Pissis
 

Der zweithöchste Andengipfel!

Vielleicht die größte Debatte in den letzten Jahren war, ob Ojos del Salado oder Pissis der zweithöchste Gipfel in den Anden ist. Der Ojos del Salado wurde nach sorgfältiger Untersuchung der SRTM-Höhendaten als zweithöchster vermessen. Diese Daten scheinen zu bestätigen, dass Pissis unter 6800m und Ojos über 6850m liegt, mit einer Genauigkeit von nur +/- 10m. Die hier angegebenen Höhen werden auch durch GPS-Handablesungen aus verschiedenen Quellen unterstützt.
 

Interessantes und Wichtiges!

Die Daten der Shuttle Radar Topography Mission (SRTM) haben nun gezeigt, dass der Gipfel von Cienaga 6050m in der argentinischen Puna in der Nähe von Salta und der Gipfel von Los Gemelos 6196 m keine ausreichende Charakteristik aufweisen, um als Hauptgipfel zu gelten. Die folgenden Gipfel, alle manchmal höher als 6000m, wurden nach umfangreichen Studien der digitalen Höhendaten und der relevanten IGM-Karten aus der Liste gestrichen. Artesonraju 5999m (6025m) Juncal 5953m (6110m) Caraz 5980m (6025m) Tocllaraju 5980m (6034m) Pico Polacos 5935m (6050m) Der Vulcan Sabancaya 5976m ist jetzt möglicherweise höher als 6000m, da es in den 1990er Jahren viele Jahre lang aktiv war und dadurch die Höhe erreicht!!
 

Angaben für Höhen!

In Südamerika sind die Höhen einiger Gipfel immer noch umstritten. Die Hauptgebiete, für die keine genauen Vermessungskarten existieren, sind das Gebiet von Mercedario bis Tupungato in Argentinien. Die AV-Vermessungen der Cordillera Blanca wurden dort verwendet, wo die PIGM-Platten keine Höhe ergeben. In der Cordillera Blanca scheinen einige Höhen zu bezweifeln, wobei digitale Höhendaten für einige berühmte Gipfel niedrigere Höhen anzeigen. Die Gipfel von Tocllaraju und Caraz wurden aus diesem Grund unter 6000 m herabgesetzt. Bolivien - Die AV-Karten für die Bereiche Illimani und Ancohuma, ansonsten BIGM 1: 50.000 Blatt oder 1: 250.000 Blatt. Argentinien - überwiegend Argentinien IGM 1: 250.000 Blatt. SRTM-Daten wurden verwendet, um viele Höhen in schlecht untersuchten Gebieten zu bestätigen oder zu ändern. Im Bereich der Puna de Atacama wurden umfangreiche digitale Höhendaten verwendet. Chile und Chile / Bolivien und Chile / Argentinien Grenzgebiet IGM 1: 50.000 oder 1: 250.000 Blatt, die in der Regel viel moderner als argentinische Erhebungen in diesem Bereich sind.
 

6000er die nicht anerkannt sind!

Im Folgenden eine Liste der 34x 6000m Gipfel mit einer Schulterhöhe von 200m oder mehr, aber ohne die 400m Höhenunterschied, die benötigt wird, um sich als Hauptgipfel zu qualifizieren. Die zwei Gipfel auf dieser Liste, die der 400m Marke am nächsten kommen, die für den vollen Status benötigt wird, sind Cienaga und Tres Cruces Norte. Die SRTM-Daten zeigen, dass der gesamte Pissis- und Bonete-Bereich vom AIGM um ca. 100 m zu hoch abgebildet wurde - daher die Ungleichheit zwischen einigen Namen und Höhen (wie Bonete 6144m + Bonete 6759m). Bei Gipfeln mit ? weiß man dass der Gipfel bekanntlich sicher bestiegen wurde, nur das Datum ist unbekannt.
 
Pissis - (II) - 6790 m – Puna de Atacama - Argentinien - 300 – 1986
Cazadero - Huayco - 6475 m – Puna de Atacama - Argentinien - 200 - 2012
Pissis - Hombro - 6430 m - Puna - Argentinien - 220 - 1994
Illimani Nord - 6403 m - Cordillera Real - Bolivien - 240 - 1950
Antofalla Central - 6385 m – Puna de Atacama - Argentinien - 345 - ?
Coropuna Casulla - 6377 m - Cordillera Occidental - Peru - 350 - 1952
Nacimiento Sur - 6345 m - Puna Argentinien - 210 - ?
Huandoy West - 6342 m - Cordillera Blanca - Peru - 230- 1954
Antofalla West - 6326 m - Puna - Argentinien - 265 - ?
Coropuna Este - 6305 m - Cordillera Occidental - Peru - 365 - 1911
Bonete Norte I (Pioneros) - 6240 m – Puna de Atacama - Argentinien - 300 - 2011
V. Olmedo - 6214 m - Puna - Argentinien - 225 - ?
Bonete Norte II (Sargento Federico) - 6185 m – Puna de Atacama - Argentinien - 210 - 2011
Bonete 6144 - 6175 m – Puna de Atacama - Argentinien - 200 - 1997
Huandoy Sur - 6160 m – Cordillera Blanca - Peru - 350 - 1955
Pissis - Mittelgipfel - 6140 m – Puna de Atacama -Argentinien - 300 - 1992
Los Gemelos Norte - 6135 m – Puna de Atacama - Argentinien - 350 - 1986
Los Gemelos Sur – 6130 m – Puna de Atacama - Argentinien - 260 - ?
Pissis - Altar - 6130 m - Puna de Atacama - Argentinien - 280 - 2010
Sarapo - 6127 m - Cordillera Huayhuash - Peru - 210 - 1954
Cumbre del Laudo - 6122 m - Puna de Atacama - Argentinien - 290 - ?
Yerupaja Chico - 6121 m - Cordillera Huayhuash - Peru - 370 - 1957
Alma Negra - 6120 m – Cordon de Ramada - Argentinien - 250 - 1934
Colquecruz - 6102 m – Cordillera Vilcanota - Peru - 340 - 1953
Bonete 6092 - 6092 m – Puna de Atacama - Argentinien - 200 - 2011
Medusa NE - 6065 m – Puna de Atacama - Argentinien - 220 - 2010
Cienaga - 6050 m – Puna de Atacama - Argentinien - 390 - ?
Pucajirca Oeste - 6039 m - Cordillera Blanca - Peru - 360 - 1936
Tres Cruces Nord - 6030 m – Puna de Atacama - Chile - 390 - 1973
Piuquenes - 6019 m – Region Santiago - Argentinien / Chile - 281 - 1933
Rasac - 6017 m - Cordillera Huayhuash - Peru - 320 - 1936
Pucajirca Central - 6014 m- Cordillera Blanca - Peru - 340 - 1961
Callangate N. - 6000 m - Cordillera Vilcanota - Peru - 280-310 - 1957
Marmolejo NE - 6000 m – Region Santiago - Chile - 240 - ?
Der Gipfel des El Muertito ist etwa 5990-6005m hoch und hat eine Schulterhöhe von 395-410m. Er wird derzeit aber mit einer Vermessung von 5988m gewertet, mit einer möglichen Neuvermessung müsste er neu klassifiziert werden.
w.studer/1.11.18
 

Vorschau auf Dezember 2018

Auf der Route 40 in den Norden, in die Region Salta, über den „Paso Abra de Acay 4.895m“ dem höchsten Pass der Anden, nach San Antonio de los Cobres. Historisch gesehen dürfte unser erstes Ziel der „Queva 6.140m“ einer der interessantesten Gipfel in Südamerika sein.

Anfahrt Chilecito

Anfahrt Chilecito

Chilecito:

Vor drei Jahren, nach den schweren Unwetter in der Atacamawüste, hat damals die Route 40 auch einiges abbekommen. In Chilecito sind wir zwei Tage zur Akklimatisation.
 
Antofalla:
Antofalla Antofalla
Anfahrt Aufstieg
 
1958 hat der Tiroler Hias Rebitsch bei einer seiner Expeditionen in die Puna de Atacama auf der Suche nach Spuren der Inkas auch den „Antofalla 6.440m“ bestiegen. Mit ihm waren Guzzi Lantscher und Emo Henrich. Letzterer ist eher unbekannt, trotzdem sehr interessant für mich - hat er doch 1946 das Patent auf Firngleiter angemeldet. Als Organisationsleiter der FIGL-WM´89 habe ich Emo in Lech kennengelernt. Und eben dieser Emo Henrich hat am Gipfel des Antofalla Spuren von Inkas gefunden. Er hat eine Skizze angefertigt mit folgendem Text:

ELYPTISCH – OVALE PLATTFORM MIT RESTEN EINER RUNDMAUER, IN DER MITTE STEINMANN-ARTIGES GEBILDE SOWIE RESTE VON ARMDICKEN SEHR ALTEM FEUER-HOLZ. EIN STEIN IN DER MITTE WAR ETWAS GRÖSSER UND MONUMENT-ARTIG AUFGESTELLT.

Dieser entlegene Vulkan ist auch ein Ziel auf unserer Erkundungsfahrt.
 
Veladero Corona Inca
Veladero 6.436m Versuch L. Corona Inca
 
Auch hier in der Puna de Atacama Süd werden wir zum Bergsteigen sein.
 
Tortolas
Gesperrt - Tortolas
 
Den „Tortolas 6.160m“ werden wir nachdem die Zufahrt ins „Valle del Cura“ von der Argentinischen Seite nicht mehr möglich ist von Chile aus angehen.
 
Olivares
Olivares
 
Eine Option ist auch der erst 1964 bestiegene „Olivares 6.216m“ in Argentinien
 
Fiambala Hotel Cortaderas
Fiambala Hotel Cortaderas
 
Incahuasi Incahuasi
Incahuasi von Süden Incahuasi vom Fraile
 
Von Fiambala gibt es eine Asphaltierte Straße zum Paso San Francisco, nach der Abzweigung zum Pissis gibt es das neue erbaute Hotel Cortaderas – eine noble Unterkunft, diese werden wir sicher ansteuern. Der „Incahuasi 6.621m“ steht diesmal auch auf der Liste, ob von argentinscher- oder chilenischer Seite werden wir sehen.
 
Wir werden laufend auf dieser Seite über unser Projekt berichten – Hasta Luego