Panorama NPH
 
NEUE PRAGER HÜTTE 2.796m
im Nationalpark Hohe Tauern
 
Winteröffnungszeiten: 15. März - 19. April 2020

Sommeröffnung: 11. Juni – 12. September 2020

 
Reservierungen bitte unter: Online - Reservierung
 
www.alpenvereinaktiv.com
 
 
 

Die Neue Prager Hütte liegt mitten in der beeindruckenden Gletscherwelt des Nationalparks Hohe Tauern im Innergschlöss, einem der schönsten Talschlüsse der Ostalpen. Die Alpenvereinshütte ist idealer Ausgangspunkt für den Groß Venediger und dient gleichzeitig  als Etappenziel bei der Venediger Runde. Zudem eignet sich die ursprüngliche Umgebung perfekt als Ausbildungsstützpunkt für Fels und Eis.

 

Nicht nur ambitionierte Bergsteiger können sich dem umwerfenden Panorama über die Hohen Tauern hingeben, das Vergnügen haben auch die Wanderer auf dem Gletscherweg denen ein Abstecher zu uns nicht zu viel ist. Belohnt mit dem direkten Blick auf das Schlatenkees mit den Eisriesen Kristallwand 3.329m, Hoher Zaun 3.457m, Schwarze Wand 3.511m, Rainer Horn 3.560m, Groß- und Klein Venediger 3.667m u. 3.477m.

 

Die Familie Studer aus Wolfurt in Vorarlberg bewirtet seit 2014 die Denkmalgeschützte DAV Hütte und kümmert sich für das leibliche Wohl und einen unkomplizierten Aufenthalt. Eine Bergsteigerfamilie, wo die Töchter Nicole, Sandra und Claudia schon im Kindesalter viel Freizeit mit ihren Eltern in den heimischen Bergen verbrachten. Über viele Jahre waren sie in den Sommermonaten als Hüttenwirte im Rätikon tätig. Der gemeinsame Urlaub führte sie auch zu den Bergen der Anden und des Himalaya. Ein besonderer Tag war der 23. Mai 2010. Claudia, Sylvia und Wilfried bestiegen den Mt. Everest als erste Familie weltweit.

Sylvia, Wilfried und Claudia
Sylvia, Wilfried und Claudia
 

Wilfried, Hüttenwirt und Bergführer, wird die Einen oder Andern ans Seil nehmen und sicher über den Gletscher führen. Gerne werden gegen Voranmeldung geführte Touren - auch auf den Gross Venediger – angeboten!

 

Sylvia wird in der Küche darauf achten dass alle satt und fit auf die Dreitausender der Venediger Gruppe kommen.

 

Claudia, sie wird allen Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen, dafür sorgen dass alle einen unbeschwerten Zwischenstopp auf ihrer Bergtour haben.

 
 
Hüttensteckbrief
 
* Alpenvereinshütte der Kategorie I, 1904 erbaut. Das in die Jahre gekommene Bergdomizil wurde in 2013/2014 aufwändig generalsaniert. Prager Hütte
* Übernachtungsmöglichkeit in 43 Bergsteigerlager, 36 Zimmerlager, 10 Winterlager
* Schönster Anstieg zum Groß- u. Klein Venediger, Rainer Horn, Schwarze Wand, Hoher Zaun und Kristallwand
* Ideales Kursgebiet auf Fels und Eis
* Stützpunkt am Venediger-Höhenweg (Berghotel Rudolfshütte – St.Pöltener Hütte – Prager Hütte – Badener Hütte – Bonn-Matreier-Hütte – Johannishütte –Essen-Rostocker-Hütte)
   
     

Wie kommt Ihr zu uns:

 
* Vom Matreier Tauernhaus bis Innergschlöss zu Fuß in ca. 1 Stunde, oder mit dem Taxi von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr immer zur halben Stunde Zustiege Prager Hütte
* Über den Prager Hüttenweg und Alte Prager Hütte von Innergschlöß 1.691m in ca. 3½ Stunden
* Über den Gletscherweg Innergschlöß, Salzbodensee und Auge Gottes, Alte Prager Hütte in ca. 4½ Stunden
* Über Viltragental – Gamsleitn und Alte Prager Hütte in ca. 4½ Stunden (auf diesem Weg ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, nie bei Regen- oder Schneefall)
     
Während den Öffnungszeiten:
E-Mail: info@neue-prager-huette.at
Telefon: +43 (0)664/6304186
 
DAV - Neue Prager Hütte
 

 

Wintertouren rund um die "Neue Prager Hütte 2.796m"

 

Ob weite Gletscherhänge oder rasante Steilabfahrten – rund um die Neue Prager Hütte kommen Skibergsteiger ins Schweigen.

Die Hütte steht mitten in der beeindruckenden Gletscherwelt des Nationalparks Hohe Tauern im Innergschlöss, einem der schönsten Talschlüsse der Ostalpen.

Sie ist ein idealer Stützpunkt für prächtige Ski-Dreitausender, „seine Majestät“, den Großvenediger und dient gleichzeitig als Etappenziel bei der Skiroute Hoch Tirol.

 
 

Skitouren:

Hüttenanstieg
Zeit: 5 Std.
Anforderungen: Mittelschwere Tour

Route: Vom Matreier Tauernhaus (1.511m) entlang dem Fahrweg taleinwärts ins Außergschlöß. Weiter bis ins Innergschlöß (Achtung: im Frühjahr mit der Sonneneinstrahlung mehrere Lawinenkegel in der Südflanke beachten!), dort im Talboden noch 1,5km weiter bis zur ersten Brücke über den Gschlößbach. Nun südwestlich hinauf wo als Anhaltspunkt der Wasserfall vom Karlesbach, in Blickrichtung rechts, unterhalb einer markanten Felswand, angelaufen wird. Dann steil hinauf durch den Jungwald bis zum Keesbalfen. Nun über die flacheren Übergänge in südwestlicher Richtung zum Unteren Keesboden. Von hier über die Gletscherzunge, auf ca. 2.400m verlässt man das Schlatenkees, dann über die letzten 400Hm, mäßig steil, zur Hütte.

 

Abfahrt: Von der Hütte entweder entlang der Aufstiegsroute oder zuerst den Aufstieg über 200Hm zum Niederen Zaun P2993m und dann über 600Hm im ca. 35 Grad steilen Gelände des Viltragenkees in den Talgrund des Gschlößtal. (Vorsicht vor Lawinen aus den steilen Flanken!) und zum Matreier Tauernhaus.

 
Route
 
 

Großvenediger, 3.660m

Zeit: Aufstieg 3 Std.
Anforderung: Mittelschwere Skihochtour, für die Gletscherausrüstung benötigt wird. Für den Gipfelgrat sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (evtl. auch Steigeisen) Voraussetzung.

Route: Von der Neuen Prager Hütte nach Südwesten zum höchsten Punkt 2.993m des Niederen Zauns. Wie im Sommer beginnt hier der Gletscher, weiter südwestlich über die erste Steilstufe zum ersten Keesboden, eine zweite Steilstufe zum zweiten Keesboden. Von hier kann man bereits den Gipfel des Großvenediger sehen, über den eher flachen oberen Keesboden, südlich vorbei an der Venedigerscharte zum Gipfelaufbau. Über den steilen Südosthang zum Grat mit dem Vorgipfel (Skidepot). Über den schmalen Firngrat zum Hauptgipfel.

Abfahrt: Der Aufstiegsroute entlang zur Neuen Prager Hütte

Variante: Über das Schlatenkees zur Venedigerscharte 3.400m und nach Norden zum Untersulzbachtörl (2.855m) abfahren, wobei man sich rechts unter dem Grat des Kleinvenedigers hält. Dort Richtung Osten über die schönen Hänge des Viltragenkees in den Talgrund hinunter, durch das enge Tal (Vorsicht vor Lawinen aus den steilen Flanken) hinaus ins Gschlößtal und zum Matreier Tauernhaus.

 
 

Rainerhorn, 3.560m
Schwarze Wand, 3.544m
Hoher Zaun, 3.467m

Zeit: 4 Std.
Anforderung: Mittelschwere Skihochtour, für die Gletscherausrüstung benötigt wird. Steile Abfahrt bis zu 35 Grad, nur für gute Skifahrer bei sicheren Verhältnissen und guter Sicht.

Route: Wie beim Aufstieg zum Großvenediger über das Schlatenkees, jedoch unterhalb der Venedigerscharte zweigt man nach Süden ab zum Rainertörl (ca. 3.400m). Von dort über die Westflanke auf das Rainerhorn. Über den Verbindungsgrat zur Schwarzen Wand und anschließend nach Südosten zum Hohen Zaun.

Abfahrt: Zuerst kurz nach Osten hinab, bevor man sich nach Nordosten wendet. Ab ca. 3.200m fährt man links eines Felsgrates, der vom Hohen Zaun herunterzieht, bis auf die Höhe von ca. 2.900m. Hier die Variante nach Norden über das Schlatenkees zur Neuen Prager Hütte, oder direkt hinunter zum Unteren Keesboden auf der orografisch rechten Seite des Gletschers. Dann der Aufstiegsroute zur Hütte entlang ins Gschlößtal und hinaus zum Matreier Tauernhaus.

Karte: Alpenvereinskarte Venedigergruppe Nr:36 Wege u. Skirouten

Venedigergruppe

Neue Prager Hütte
Hüttenwirt: Wilfried Studer, staatl. Gepr. Berg- u. Skiführer
Tel. Hütte: +43 664 6304186 nur wenn Hütte geöffnet ist
Mail: info@neue-prager-hütte.at

 

 

 

Fotogalerie Neue Prager Hütte
   
Aufstieg - Winter Grossglockner
Aufstieg Großglockner
   
Großvenediger Großvenediger
Großvenediger Gipfel Großvenediger
   
Großglockner NPH Aufstieg Schlatenkees
Großglockner Aufstieg - Schlatenkees
   
Aussergschlöß Schlatenkees
Außergchlöß Schlatenkees